Eine Woche in Den Haag – besser als der Schulalltag!

Schüler vom FAG für die Ukraine

Vaihingen (p) In der Woche vom 22. bis zum 27. Januar 2012 fand in den Niederlanden die größte internationale UN-Simulation (THIMUN) für Schüler statt. Eine Delegation des Friedrich-Abel-Gymnasiums durfte auch dieses Jahr wieder den weiten Weg nach Den Haag antreten und war live mit dabei.

16 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 2 repräsentierten auf dem internationalen Parkett von THIMUN die Ukraine. Dabei erhielten sie die Möglichkeit, mit über 3000 Schülern aus 97 Ländern in hitzigen Debatten über das diesjährige Thema „Seas and Oceans“ zu verhandeln. Diskutiert wurde aber nicht nur über die Verschmutzung der Weltmeere oder Festlegung der Seegrenzen, sondern z. B. auch über die Rechte der Frau oder die Abrüstung auf globaler Ebene.

Schon zu Beginn des Schuljahres wurden diese Themengebiete unter den Schülern aufgeteilt. Seitdem traf man sich im Rahmen der Politik-AG jeden Donnerstagnachmittag, um sich unter Anleitung von Lehrerin Simone Ernst vorzubereiten. Das so neu gewonnene Wissen nahmen die Schüler später in ihr jeweiliges Gremium mit.

Erschwerend kam für die Delegierten in Den Haag hinzu, dass die Konferenz in englischer Sprache abgehalten wurde. Dennoch setzten sich die Schüler dort mit großem Interesse und Engagement für die politische Position der Ukraine ein. Resolutionsvorschläge, Kurzbeiträge und Reden sowie tückische Fragen an die anderen Delegierten boten hierfür eine Möglichkeit. Gerade vor überwiegend muttersprachlichem Publikum war dabei eine ganze Portion Mut erforderlich! Aber auch das stellte für die motivierte Delegation des FAG kein Hindernis dar. Neben Debatte und Lobbying, konnten die Schüler zusätzlich noch viele neue Kontakte in alle Welt knüpfen.

Besonders an der diesjährigen Konferenz war, dass das FAG noch nie zuvor eine so große Delegation stellen durfte.

Rückblickend sind sich alle Teilnehmer einig: „THIMUN 2012 war eine einzigartige und bereichernde Erfahrung.“ Es war eine wunderschöne Woche.

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